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Herzlich Willkommen Vielen Dank, dass Sie unsere Homepage besuchen. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unser umfang- reiches Angebot in den Bereichen Urlaub, Kartoffeln und Landwirtschaft vorstellen. Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Was sind Kartoffeln? Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Kartoffeln. DIE KARTOFFELPFLANZE Botanik Die Kartoffel (Solanum tuberosum) gehört zur Familie der Nachtschatten­gewächse (Solanaceae). Sie zählt neben den Zucker- und Futterrüben zu den wichtigsten Hackfrüchten in Deutschland. Die Kartoffel ist eine mehrjäh­rige zweikeimblättrige Pflan­ze. Ihre Staude kann eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen. Die krautige Pflan­ze trägt grüne Blätter und weiße oder violette Blüten. Die ungenießbaren kirsch­großen Früchte sind Beeren mit zahlreichen Samen, die nur in der Züchtung verwendet werden (generative Vermehrung). Die Vermehrung im Feldbau erfolgt vegetativ, d.h. ungeschlechtlich, über die Knollen: Sind Kartoffelknollen eine Zeit lang Licht ausgesetzt, ent­stehen aus ihren Augen Lichtkeime. Wird eine vorgekeimte Kartoffel ein­gepflanzt wachsen unterirdisch Seitentriebe, die so genannten Stolone. Die Kartoffelknolle ist keine Wurzel, sondern eine Verdickung jener Stolone. Die junge Knolle ist das Speicherorgan der Pflanze. Wurzeln an der Basis der Sprossachse und an den Knoten der Ausläufer sorgen für die Wasser- und Nährstoffaufnahme. Pro eingepflanzter Kartoffelknolle können in der Regel zwölf bis 15 Kartoffelknollen geerntet werden. Kartoffelpflanzen sind sehr anpassungsfähig und stellen an Klima, Boden und Fruchtfolgestellung keine besonderen Ansprüche. Für hohe Quali­täten sind eine warme Frühjahrswitterung, ausreichende, gleichmäßige Wasserversorgung während der Knollenbildungsphase und warme Tage bei kühlen Nächten in der Abreife besonders wünschenswert. Die Kartof­fel gedeiht in fast allen Böden, lediglich besonders steinige oder schwe­re Böden bereiten ihr Schwierigkeiten. Trotzdem wirkt sich die Beschaf­fenheit des Bodens auf die Kartoffelknolle aus: Je lockerer und durch­lässiger der Boden, desto höher ist die Qualität des Produkts. Weil die Kartoffelpflanze keine Staunässe verträgt, wird sie in Dämmen angebaut. Die Herkunft der Kartoffel Die Heimat der Kartoffel liegt in Südamerika, im heutigen Bolivien und Peru. Die Ureinwohner Südamerikas pflanzten die Kartoffel bereits vor 2.000 Jahren an. Ihren Weg nach Europa fand die Kartoffel mit den spani­schen Eroberern. Diese entdeckten im 16. Jahrhundert die ausgedehnten Kartoffelfelder der Indios und nahmen die Knolle mit nach Europa. In Spa­nien nutzte man sie zuerst nur als Zierpflanze, die in botanischen Gärten betrachtet werden konnte. Von hier aus trat die Zierpflanze ihre Reise nach Italien an, wo sie wegen ihrer Ähnlichkeit zum begehrten Trüffel den Namen „tartufo" bekam. Auf dieses Wort ist der Ursprung des deutschen Wortes „Kartoffel" zurückzuführen. 1589 brachte ein Botaniker die Pflan­ze nach Deutschland. Und auch hier erfreute man sich zuerst nur an ihren wunderschönen Blüten. Um 1700 erkannten die Menschen den wahren Wert der Kartoffel. Friedrich der Große, der Preußenkönig, erließ Ver­ordnungen zum Anbau der Kartoffel. Er benötigte in seinem kargen Land ein Nahrungsmittel, das sich problemlos anbauen ließ und gleichzeitig einen hohen Sättigungswert hatte. Doch die Bemühungen des Königs fruchteten zunächst nicht, weil einige Menschen aus Unkenntnis die grünen Beeren verzehrten und schwere Vergiftungen erlitten. Doch der König behalf sich eines cleveren Tricks: Er ließ die Kartoffelfelder von Soldaten bewachen. So wurden die Bauern neugierig und stahlen die Kartoffelknollen von den Feldern, weil auch sie diesen „Schatz" anbauen wollten. Dank der Kartoffel konnten während einer großen Hungersnot im Jahre 1740 viele Menschen überleben. Seitdem ist die Kartoffel tief im Speiseplan der Deutschen verankert. Die Kartoffelknolle Schneidet man eine Kartoffel quer durch, erkennt man die verschiedenen Schichten der Kartoffelknolle. Die Korkschicht bildet die Schale der Kartoffel. Sie schützt die Kartoffel vor dem Austrocknen, vor Schädlingen wie Insekten und Würmern und vor Beschädigungen und Stößen bei der Ernte. Auf der Schale befinden sich die „Augen" der Kartoffel, aus denen bei der Keimung die Triebe wachsen. Am oberen Ende der Kartoffel sitzt die Krone, am unteren Ende der Nabel, an dem die Knolle mit der Kartof­felpflanze verbunden ist. Unter der Korkschicht ist die Rindenschicht, in der das Eiweiß und die meisten Mineralstoffe entha Iten sind. Im Inners­ten der Knolle, in der Markschicht, sind der Hauptteil der Stärke und die Vitamine gespeichert. Inhaltsstoffe der Kartoffel Die Kartoffel ist nach Getreide unser zweitwichtigstes Grundnahrungs­mittel. Die ernährungsphysiologische Bedeutung der Kartoffel basiert auf ihrem Stärkegehalt, dem hochwertigen Eiweiß und dem beachtlichen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen, Hinzu kommt, dass die Kartof­fel ein energiearmes Lebensmittel ist. Eine mittelgroße Kartoffel (100 g) hat nur 70 kcal. Sie besteht zu 78 Prozent aus Wasser. Kohlenhydrate: In der Kartoffel sind rund 16 Prozent Stärke enthalten, die dem Körper wichtige Energie liefert. Rohe Kartoffelstärke ist für den Menschen kaum verwertbar, sie wird erst durch den Kochvorgang auf­geschlossen. Dann ist sie leicht verdaulich und liefert Energie in Form von Zucker. Eiweiße: Der Eiweißgehalt der Kartoffel ist mit zwei Prozent relativ gering. Dennoch ist das Eiweiß der Kartoffel eines der wichtigsten pflanz­lichen Eiweiße für den menschlichen Organismus, da es einen hohen Gehalt an lebensnotwendigen Aminosäuren hat. Fette: Fett ist in Kartoffeln nur in Spuren vorhanden. Vitamine: Kartoffeln haben einen hohen Vitamin- C-Gehalt. Zudem ent­halten sie viele andere wichtige Vitamine, die der Körper täglich benötigt. Mineralstoffe: Kartoffeln enthalten neben Calcium, Phosphor und Eisen vor allem einen hohen Anteil an Kalium und Magnesium. Insgesamt elf verschiedene Vitamine und 15 verschiedene Mineralstoffe machen aus der Kartoffel einen wichtigen Vitaminlieferanten für das tägliche Leben. Viele dieser Vitamine und Mineralstoffe befinden sich in bzw. dicht unter der Schale. Die Schale bewahrt daher den Nährstoff­gehalt und steigert den Ballaststoffanteil der Kartoffel. Ist sie gut gesäubert, kann sie mitgegessen werden. Augen und grüne Stellen an der Kartoffel sollten großzügig weggeschnitten werden, da diese Solanin enthalten können. Solanin ist ein Alkaloid, das in vielen Nachtschatten­gewächsen vorkommt und ab einer Dosis von 25 mg als gesundheits­schädlich gilt. Der normale Solaningehalt in Kartoffeln liegt jedoch zwischen 2 und 9 mg pro 100 g und ist absolut unbedenklich.    Zurück zur Übersicht.     
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